Biografie

Klaus Thomas Reimer (*1943) erlernte 1959-1962 das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk und schloss es mit Auszeichung ab.


Darauf folgten künstlerische Weiterbildungen bei verschiedenen Bildhauern sowie ein halbjähriges Praktikum in einem Steinbruch. Von dem Bildhauer Bruno Krell lernte er, geduldig und behutsam mit dem Medium Stein umzugehen und sich von ihm leiten zu lassen, damit zwischen Künstler und Stein ein "Dialog" entsteht. Hierbei schuf er erste Skulpturen in Marmor, Basalt, Granit und Sandstein.

 

Es folgten Beteiligungen an Kunstausstellungen, wie z.B. Schloss Oberhausen, Duisburg "Kunst um den Loheider See", Forum Wesel u.a.

 

Nun setzte er sich vermehrt auch mit anderen Materialien wie Holz und Stahl auseinander. Es entstanden neue Kontakte wie z.B. zum Künstlerhaus Goldstraße, Duisburg (Steinbildhauer Jürgen Vorsatz), Maler und Bildhauer Kuno Lange, Kulturbahnhof Hamminkeln, PETA, Greenpeace u.v.m.

 

Auf der Kasseler Dokumenta lernte er 1982 den Künstler Josef Beuys kennen, der ihm neue Eindrücke und Impulse der modernen Kunst vermittelte.

 

Skulpturen und Reliefs zu erarbeiten, die sein persönliches Empfinden zum Ausdruck bringen, sind das erklärte Ziel des frei schaffenden Steinbildhauers.

 

Arbeit für Greenpeace an Halmstad-Granit
Arbeit für Greenpeace an Halmstad-Granit

Seine Reisen in steinige Gebiete wie Frankreich, Italien, Türkei, Griechenland, Spanien, Portugal, Marokko und Australien (mit seinen kreativen Ureinwohnern) haben sein künstlerisches Schaffen inspiriert.